Täterarbeit bei sexualisierten Misshandlungen und Nutzern von Kinderpornographie

Eines der schlimmsten Verbrechen gegen Kinder ist die sexualisierte Misshandlung.
Opfern steht ein breites - wenn auch oft noch immer nicht ausreichendes - Angebot an Hilfen zur Verfügung.

Was geschieht mit den Tätern?

Es ist eben nicht der "böse Mann", der das Kind im dunklen Park anfällt. Missbraucher sind Vertrauenspersonen aus dem sozialen Umfeld der Opfer. Über lange Zeiträume haben sie sich das Vertrauen der Opfer erschlichen.

Die aufgedeckten Missbrauchsfälle, z.B. in der katholischen Kirche, zeigen die Schwierigkeit im Umgang mit den Tätern. Die - auch von uns befürwortete - juristische Verfolgung der Täter führt nicht zur Veränderung des Täterverhaltens. Ihn in eine andere Gemeinde zu versetzen in der Hoffnung, dass "es" dann nicht wieder "vorkommt", gleicht dem Glauben an den Weihnachtsmann: Missbrauchstäter sind Wiederholungstäter.

Weil es sehr wenige Therapieangebote für diese Täter gibt und wir zudem auf jahrzehntelange Erfahrung der Beratung und Therapie von Gewalttätern zurückgreifen können, haben wir uns der schwierigen Aufgabe angenommen, auch mit Missbrauchern zu arbeiten.
Inzwischen haben wir sehr tiefe Erkenntnisse der Psychodynamik der Täter und ihres Täterverhaltens gewonnen und arbeiten erfolgreich mit Missbrauchern und Nutzern von Kinderpornographie.

Eine eigene Gruppe von Kollegen der eupax® bietet Therapieplätze für sie an.

Gewalt zerstört -



hilft!


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die Täterhotline der eupax